Haus des Geistes
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ProSophia Ausgabe 04. Juni 2005


Inhalt

In eigener SacheSeite 2
Die Größte Herausforderung unserer Zeit:
Selbstloses Interesse am Anderen Mensch
Seite 3
Vom  besonderen Wert der Nahrungsqualität
Seminarbericht: Besichtigung der Demeter-Gärtnerei Sannmann
Seite 5
Christus im Kompost
Seite 11
Was die Seele bewegt - Leserbeiträge:
Die Wirkungen der Anthroposophie - von Waltraud Gundlach
Seite 21
Seminarbericht: Krieg als Kampf der Kulte
Anthroposophie als Grundlage einer Kultur des Friedens
Seite 24
Eine Gralseinweihung im 9. Jahrhundert
von Rolf Speckner
Seite 30
Engel heute - Leserbeiträge:  Engelerlebnis
von Bärbel Strübing
Seite 36
Die Wirklichkeit der achten Sphäre – von Rainer Bauer
Seite 37
Vom besonderen Wertvegetarischer Ernährung - 
Seminarbericht „Essen & Denken“ 2004
Seite 42
Veranstaltungen
Seite 51
Weltenhumor
Seite 54
Impressum
Seite 56

Liebe Leute,

da wir niemanden ohne die passende Lektüre in den Sommerurlaub fahren lassen wollten, haben wir alles daran gesetzt, unsere vierte Ausgabe noch vor der Sommerpause erscheinen zu lassen. Das wurde vor allem deshalb möglich, weil groß-, mittel- und kleinzügige Spenden die Finanzierung ermöglichten. Dafür sei wieder herzlich gedankt und die Hoffnung geäußert, daß dies sich fortsetzen möge.

Wie das Titelbild schon verrät: Das Hauptanliegen der Nummer 4 ist die Ernährung. Drei Beiträge zu Ernährungs-Veranstaltungen des Vorjahres führen tief in das Mysterium des menschlichen Leibes hinein, der als Frucht des Zusammenwirkens von Kosmos und Erde verstanden werden soll. Im Zeitalter der Gentechnik und Zivilisationskrankheiten ist Ernährung nicht nur eine Gesundheits- oder Befindensfrage. Die Denkkräfte selbst und damit die gesamte seelisch-geistige Entwicklung des Menschen hängen u. a. von Art und Qualität der Nahrung ab. Und wer meint, daß Ernährung kein spirituelles Thema sei, der irrt. Rudolf Steiner gab zahlreiche Hin- weise, die den „Wunderbau des menschlichen Leibes" aus der Ernährung heraus erläutern.

Unsere dritte Ausgabe, die in einer Auflage von nun bereits 700 Stück verteilt wurde, hat allgemein viel Lob erhalten.
Das freut uns sehr. Enttäuscht waren wir allerdings bezüglich der schriftlichen Beteiligung, die wir unter dem Stichwort der Kultivierung der Seelenimpulse in den vorigen Ausgaben beschrieben und angeregt hatten. Während die zweite Ausgabe uns ein wenig Hoffnung machte, erhielten wir auf das dritte Heft hin nur sehr wenige Zuschriften. Warum? Woran liegt es? Wir erwarten doch keine druckreifen Artikel. Kurze, handgeschriebene Stellungnahmen würden schon reichen, das Engagement zu vertiefen und ein Gespräch der Leser zu entfachen.

Ansonsten aber gibt es keinen Grund zur Klage. Wir freuen uns, in dieser Ausgabe einige esoterische Raritäten veröffentlichen zu können, wie z. B. den Bericht Rolf Speckners über die hohe Spiritualität des Klosters Corbie im 9. Jahrhundert. Auch der Artikel zu dem Beitrag Rainer Bauers über die Achte Sphäre beleuchtet ein wichtiges, aber wenig erkanntes Thema. Und schließlich zeigen die Ausführungen zum „Christus im Kompost" einen kaum bekannten spirituellen Aspekt der Gewinnung von Pflanzennahrung nach der Methode der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. All dies sind Außenseiter-Themen, die aber nach meiner Auffassung im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen müßten. Schauen wir mal, wie weit wir damit kommen.

Außerdem will ich eine soziale Initiative der gegenseitigen Hilfe auf den Weg zu bringen versuchen. Unter dem Titel „Die größte Herausforderung unserer Zeit" wird versucht, die Bewegung Neue Isis vorzustellen, deren Ideal die völlige Freiwilligkeit im Sinne eines noch zu begründenden neuen Christentums ist.

Und noch eines, liebe Freunde: Wir möchten unser Blatt noch ein wenig weiter verbreiten und zählen dabei auf Eure Hilfe. Wer interessierte Leute kennt, der möge einfach ein oder mehrere Exemplare bei uns anfordern oder mitnehmen. Diese Werbe-Exemplare brauchen nicht bezahlt zu werden von dem, der sie anfordert bzw. mitnimmt. Dasselbe gilt auch für den Fall, daß jemand mehrere Exemplare irgendwo „zum Mitnehmen" auslegen könnte, z. B. in seinem Bio-Laden, in der anthroposophischen Arztpraxis, in der Waldorfschule oder -Kindergarten usw. Die ProSophia soll zunächst kostenlos verteilt und gelesen werden. Wir hoffen aber, daß sich dann ausreichend zufriedene Leser finden, die bereit sind, die Sache finanziell zu unterstützen. Schließlich gibt es nun auch noch etwas zum Schmunzeln am Ende unseres Blattes. Auf der letzten Seite soll von dieser Ausgabe an - sofern wir etwas Lustiges finden - der Weltenhumor (frei nach der Figur in Steiners Holzstatue „Der Menschheitsrepräsentant") den Abschluß der ProSophia bilden. Wer allerdings erwartet, daß wir demnächst dann auch noch ein anthroposophisches Kreuzworträtsel bringen werden, hat sich vermutlich doch getäuscht.

Also, liebe Freunde, einen guten Sommer wünscht Euch
Hans Bonneval



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