Haus des Geistes
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Schulung des Denkens durch Begriffsbildung


Warum Begriffsbildung?

In einer Zeit, in welcher die Technik auf dem Wege ist, dem Menschen das Denken nicht nur mehr und mehr zu erleichtern, sondern letztlich abzunehmen, wird kaum bemerkt, wie sehr damit das Wertvollste, was der Mensch besitzt, bedroht ist. Man kann diese Bedrohung bemerken, wenn man sich die im Folgenden angeführten Fragen vorlegt und spontan zu beantworten versucht. Man merkt, daß man natürlich irgendwie weiß, was ein Tisch, ein Stuhl oder ein Gedanke ist, aber es gelingt den meisten nicht, dies sachgemäß zu beschreiben. Das führt zu der Erkenntnis, daß man wohl Worte spricht, hört, schreibt oder liest, daß man aber nur sehr ungenau weiß, was die Worte eigentlich bedeuten. Präzise ausgedrückt muß man sagen: Die Menschen sind dabei, die Begriffe zu verlieren, zu vergessen, was die Worte wirklich und genau bedeuten. Damit aber liefert sich der Mensch jeglicher Art von Täuschung, Betrug und Illusion aus. Doch das muß nicht so sein. Die Begriffsbildung ist ein erster Schritt, daß Denken zu verlebendigen und wahrheitsfähig zu machen. Dabei geht es nicht darum, sich einfach die Inhalte der Begriffe irgendwie anzueignen und erinnerbar zu machen, sondern darum, die Begriffe immer wieder neu bilden zu können. Man übt sich in einer höheren Art des Denkens.

Vorgehensweise:

Um die nun folgenden Fragen zu beantworten, empfehle ich Ihnen dringend, die Beantwortung schriftlich vorzunehmen  auch und gerade, wenn Ihnen dies schwerfallen sollte. Lesen Sie die erste Frage und versuchen Sie, bevor Sie meinen Antwort-Vorschlag lesen, selbst die Frage vollständig zu beantworten. Würden Sie, was sehr nahe liegt, meine Antwort lesen, bevor Sie mit aller Kraft versucht haben, die gestellte Frage selbst zu beantworten, so würden Sie den Sinn dieser Übungen verfehlen, korrumpieren, aufheben. Denn es geht nicht so sehr darum, daß Sie aus den Antworten ein Wissen erlangen, sondern darum, daß Sie selbst aktiv zu denken lernen. Also  betrügen Sie sich nicht selbst. Lesen Sie meine Antworten immer erst, wenn Sie das Gefühl haben, etwas Passendes, Sinnvolles geschrieben zu haben  auch wenn dies länger dauern sollte. Und schauen Sie auch auf keinen Fall bei Google oder im Lexikon nach, sondern strengen Sie ihr Denken so stark wie möglich an. Sie sollen lernen, gerade das, was sie nicht wissen durch Denken allein zu finden.

Lektion 1         Tisch - Stuhl - Schrank

Lektion 2        Wort - Gedanke - Sinn - Begriff - Idee

Lektion 3         Fenster - Tür - Treppe - Haus - Garten

Lektion 4         Sinne - Wahrnehmung - Bewußtsein - Erkenntnis - Frage

Lektion 5         Materie - Leben - Seele - Geist


Lektion 1

Tisch - Stuhl - Schrank

Beginnen wir die Begriffsbildung mit drei mehr einfachen Begriffen aus dem praktischen Leben. Die erste Frage lautet:

Was ist ein Tisch?

Nicht gefragt ist, wie Tische gemacht sind, welche Formen oder Materialien es gibt usw. sondern was sie darstellen. Welche Idee liegt allen Tischen zugrunde? Wofür verwendet man sie? Das ist, was mit der Frage: „Was ist … erfragt wird. Und falls sie zu dem Schluß kommen, daß Sie es nicht wissen, so muß diese Auffassung zurückgewiesen werden. Vermutlich sitzen Sie sogar an einem Tisch. Da kann es gar nicht sein, daß Sie nicht wissen, was ein Tisch ist. Tatsache ist, daß die allermeisten Menschen nicht gewohnt sind, die Gedanken klar und inhaltsvoll vor sich zu haben. Aber das soll ja gerade geübt werden. Aber nun zunächst Sie.

Antwort

Vergleichen Sie Ihre Antwort mit meinem Vorschlag und formulieren einen vollständigen Satz, der den Begriff beschreibt.
Fahren wir fort mit einem weiteren Möbelstück und fragen:

Was ist ein Stuhl?

Und vergessen Sie nicht, erst selbst eine Antwort zu erarbeiten, denn wie erwähnt, geht es nicht darum, die Antwort irgendwie zu wissen, sondern darum, den Begriff aus eigener Kraft und ohne jedes Vorwissen selbst bilden zu können.

Antwort

Ein weiteres häufig verwendetes Möbelstück ist der Schrank. Fragen wir daher nun nach seinem Begriff.

Was ist ein Schrank?

Antwort

Nun, lieber Leser, wie kamen Sie mit den drei Begriffen zurecht? Konnten Sie ansatzweise auf das kommen, was gefragt war?

Wenn nicht, dann sollten Sie sich zunächst einmal klar machen, daß Sie doch eigentlich wissen, was ein Tisch oder ein Stuhl ist, denn vermutlich sitzen Sie gerade an und auf einem solchen. Es kann nicht sein, daß Sie es nicht wissen. Wahr ist aber, daß Sie Ihr Denken noch nicht so zu verwenden verstehen, daß Ihnen die Ideen des Tisches, des Stuhles oder Schrankes bewußt werden. Das bedeutet, Sie müssen sich denkerisch mehr anstrengen. Und wenn Sie einen halben Tag brauchen, sie können es finden, wenn Sie wirklich denken und nicht bloß versuchen, sich zu erinnern. Es kommt überhaupt nicht darauf an, was Sie über Stühle oder Tische wissen, sondern darauf, sie denken zu können. Denken heißt aber, sich der Idee des Objektes bewußt zu werden. Arbeiten Sie, wenn es bisher nicht recht gehen wollte, die drei Fragen an einem anderen Tag erneut und möglichst ohne sich an meine Formulierungen zu erinnern. Es kann eine Weile dauern, bis das Denken erwacht, aber dann geht es plötzlich recht gut.

Gut wäre in jedem Fall, wenn man diese drei Begriffe nacheinander noch einmal innerlich vor sich hinstellt und zwar ganz aus eigener Kraft und mit viel Ruhe. Das eigene willentliche Vorstellen bestimmter Ideen gibt der Seele viel gesunde Kraft.


Lektion 2

Wort - Gedanke - Sinn - Begriff - Idee

Was ist ein Wort?

Antwort

Daran entsteht die nächste Frage:

Was sind Gedanken?

Wozu verwendet man sie? Was wird durch Denken erreicht?

Antwort

Was ist Sinn?

Antwort

Arbeiten Sie möglichst nicht mehr als zwei Lektion in einem Durchgang. Viel wichtiger, als schnell voranzukommen, ist die Wiederholung dieser Arbeit, indem Sie sich die bisherigen Begriffe einfach noch einmal vornehmen. Denken Sie z. B. an den Tisch und formulieren Sie erneut den Begriff des Tisches, des Stuhles usw. Das Leben in den Begriffen stärkt das Denkvermögen.

Nun wurden bereits sechs Begriffe charakterisiert, ohne daß gesagt wurde, was denn eigentlich ein Begriff ist. Stellen wir also die Frage:

Was ist ein Begriff?

Antwort

Was ist eine Idee?

Antwort


Lektion 3


Fenster - Tür - Treppe - Haus - Garten

Kommen wir zu den mehr praktischen Begriffen zurück und beginnen mit dem Fensters.

Was ist ein Fenster?

Antwort

Was ist eine Tür?

Antwort

Was ist eine Treppe?

Antwort

Was ist ein Haus?

Antwort

Kommen wir zur letzten Frage dieser Lektion.

Was ist ein Garten?

Antwort


Lektion 4


Sinne - Wahrnehmung - Bewußtsein - Erkenntnis - Frage

Die erste Frage betrifft die menschlichen Sinnesorgane.

Was sind Sinne?

Antwort

Was ist Wahrnehmung?

Antwort

Was ist Bewußtsein?

Antwort

Was ist Erkenntnis?

Antwort

Was ist eine Frage?

Antwort


Lektion 5

Materie - Leben - Seele - Geist

Kommen wir jetzt zu den schwierigeren Begriffen und Fragen:

Was ist Materie?

Antwort

Was ist Leben?

Antwort

Was ist Seele?

Antwort

Was ist Geist?


Antwort

Sollten Sie Interesse haben, diese Schulung fortzusetzen, so sei auf das Buch „Das Denken als Weg zu einer spirituellen Welterkenntnis" hingewiesen und auf die Kurse der Schule für Neues Denken.

 
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